Samstag, 5. Juni 2010

Nachteulen und frühaufsteher

Nach einer heissen Tasse Tee und Müsli mit Grapefruit bereite ich mich
auf die Weiterfahrt vor. Ich bin gestern von 11.11 bis ca 1.30 in der
Nacht gefahren. Ich hatte einen superentspannten tag, habe aber doch
tageshöchstleistung herausgefahren; so ca 175 km müssten das gewesen
sin. Der salzkammergut und der mozartradweg sind wunderschön. Wenn's
nicht war wär, würde ich sagen: ein Traum.

Ich konnte gestern gut mein 52er-Blatt verwenden, nachdem ich die
beiden Tage davor mit den unteren beiden kettenblättern gegen wind und
steigung gekämpft hatte. Aber gestern machte ich ausgiebig vom grossen
Gebrauch und kam daher trotz technisch zT. Schwieriger Passagen mit
losem Untergrund und mörderischen (kurzen) Steigungen auf eine gute
Reisegeschwindigkeit. Gestern spürte ich auch das Gewicht des Rades
(ca 27kg) nicht mehr und rosinante flog scheinbar mühelos über Berg
und Tal und die Flüsse entlang.

Ich hatte eine erholsame (kurze) Nacht unter freiem Sternenzelt in der
Nähe von wörgl. Neben mir rauscht der bach und die Vögel zwitschern.
Golden blinzeln die ersten strahlen der morgensonne. Auch die
omnipräsente inntal-Autobahn belebt sich :( dennoch: ein schöner
tagesanfang.

Nach meiner gestrigen Tour (ca 14 gemütlichste Stunden im sattel) geh
ich's heute kurz an. Ich fahre zu meinen Freunden scheibers nach telfs
(ca80 km), und bleibe heut Nacht bei ihnen.
ich bin erstaunt, wie gut mein Körper bisher mitmacht. Eigentlich
fühl ich mich nämlich ganz gut.

So liebe leut. Ich wünsche allen einen feinen Sonntag. À domani. Da
geht's dann in die Schweiz.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hi markus! das ist ja wunderbar, was du da machst,
und deinem hintern geht es gut nach 14 stunden im sattel?!
alles liebe
maggie