Straßenrand (so wie auch gestern. Heute: Igel und vögel. Gestern:
Hasen und eine Katze). Es ist ein trauriges Drama entlang der Straßen.
Und wenn ich schon beim meckern bin: eine kleine Statistik: 37 Dosen
Red bull , 36 Dosen Bier (verschiedene Marken), 20 sonstige
(plastikflaschen und softdrinks). Die zählung eines Tages. Zu Fuß
und mit dem Fahrrad spürt man jeden Meter. Bei allen anderen Arten der
Fortbewegung nicht. Dabei geht viel verloren ..
Doch es gab auch schöne Momente auf den (138??) km. Ich habe immer
wieder nach wegen gesucht, diesem Wahnsinn zu entfliehen und bin
dadurch auf bergige Seitenstraßen ausgewichen. Das waren wunderschöne
Hochplateaus, aber auch viele (steile) Höhenmeter. Und das ganze
gewürzt mit stark böigem gegenwind.
Es gab oft Momente, wo ich einfach nur stehenbleiben wollte. Ich
dachte mir, ok, ich bleibe stehrn, aber erst nach der nächsten Kurve.
Mit diesem Trick hantelte ich mich von Station zu Station, denn nach
der nächsten Kurve gab es meistens Passagen zur Erholung und dann ging
es trotz der momentanen schwäche dennoch weiter.
Ich war sehr zermürbt zwischendurch und spürte auch die gestrigen
Anstrengungen in den Beinen. Doch ich konnte mich irgendwie dennoch
motivieren und hatte dadurch auch wunderbare Panoramen. Jetzt geht es
mir körperlich eigentlich ganz gut. Ich glaube aber nicht, dass ich
die 150km am Tag aufrechterhalten kann - zumal das Rad ca 28 Kilo
wiegt und schwer im Handling ist. Doch ich Freunde mich auch mit
dieser situation an. Meine Beine stellen sich drauf ein. Mal sehen,
wies weitergeht.
Ich war froh, ins Salzkammergut gekommen zu sein und gönnte mir einen
gespritzten Johannisbeersaft und ein stück topfenkuchen in Gmunden am
Wasser. Es war herrlich, aber hat auch mit 9 euro dick zu buche
geschlagen. In summe liege ich mit 29 Euro in zwei Tagen aber noch gut
im Rennen.
Der Attersee hat mich Golden begrüßt mit windstille und blauem
Himmel. Hier bin ich heute und jetzt geht'sir gut.
Morgen geht's Richtung tirol...
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